und weiter geht es mit dem Wühlen in meiner kleinen Kiste und den Fundstücken. Ohne Reihenfolge, einfach beliebig ausgewählt und aneinander gereiht.
1996 – Weltweites Meeting BD auf Maui, Hawaii
Das war kein Wunsch, sondern Wirklichkeit. Wir Europäer der Bioscience Sparte wurden erst nach San Francisco zur Besichtigung der Herstellungsanlage unserer Flowcytometer geflogen, dann sind wir für 4 Tage weiter nach Hawaii zum weltweiten Meeting angereist. Das Allerbeste aber war: wir wurden VORHER gefragt, wer nach dem Meeting den Aufenthalt auf Maui verlängern möchte und die Flüge wurden dann erst entsprechend gebucht!!! So bin ich mit 3 supernetten Kollegen aus Belgien und Holland nach dem Meeting vom Ritz-Carlton Hotel umgezogen in das ganz einfache Nonalani Cottage am Meer. Wir sind mit einem Leihwagen über die Insel Maui auf Erkundung gefahren und haben eine Woche lang täglich wunderbare Boots-Tauchgänge mit den Biologen Pauline & Mike Severn unternommen. Es waren traumhaft schöne Tauchgänge mit den unglaublichsten Nacktschnecken und Fischen und insgesamt ein unvergessliches Erlebnis! (Die im roten Badeanzug mit der Mickymaus is me) Ich war einfach zur richtigen Zeit beim richtigen Arbeitgeber. „Zwinker“

1997 – Schleswig-Holstein Musik Festival, Konzert auf der HDW-Werft in Kiel über viele Jahre hatte es in meinem Freundeskreis Tradition, dass wir uns im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals zum jährlichen Konzert auf der HDW-Werft in Kiel verabredet haben. Wir waren immer so um die 15 Personen und oft waren auch ein Elternteil, die Kinder oder ältere Nachbarn mit dabei. Die Veranstaltung hatte einen völlig eigenen Charakter: Wir kamen alle mit Picknickkörben und Getränken. Jeder brachte selbstgemachte kleine Köstlichkeiten als Fingerfood mit und wir haben mit Sekt und Wein angestoßen. Die klassischen Konzerte wurden vom Schleswig-Holstein Musik-Festival Orchester bestritten und hatten jedes Jahr einen anderen Dirigenten. 1997 war. es. der Amerikaner Leonhard Slatkin. Das unvergessliche an diesen Konzerten war das Ambiente der Werft mit seiner sehr speziellen Akustik: zu einer bestimmten Zeit waren es die Möwen, die ihre Stimmen erhoben und manchmal fast die Musik in den Hintergrund drängten. Trotzdem waren es wunderschöne Abende in ganz spezieller maritimer Atmosphäre, an die ich mich sehr gerne erinnere.

2007 – Dinner for One auf Hessisch als ich für kurze Zeit in Sörgenloch gewohnt habe, bin ich in den Genuss gekommen, mir den must see Sylvester Klassiker „Dinner for One“ als Theaterstück in Hessischem Dialekt anschauen zu dürfen. Das Ganze fand statt im Restaurant Schloss Sörgenloch und war verbunden mit einem sehr leckeren 3 Gänge Menü. Ehrlichgesagt habe ich den Text des Stückes nicht immer wirklich verstanden, was allerdings kaum einen Unterschied gemacht hat, da ich das englische Original so oft gesehen habe, dass ich den Text fast mitsprechen kann. Es war ein kurzweiliger und sehr lustiger Abend!

Das waren die nächsten 3 Anekdoten aus meiner Schatzkiste. Ich hoffe, es liest sich kurzweilig und amüsant. Vielleicht hat ja der eine oder andere von euch ähnliche Erinnerungen an diese Zeit und fühlt sich dadurch ebenfalls erinnert? Ich finde solche kleinen Erinnerungsbrücken jedenfalls ab und an sehr unterhaltsam und erinnere und lache gern mit den Freunden die dabei waren über diese Erlebnisse.


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