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allein Reisen – Frau – 60plus

20/03/2026

Der Mensch wird als soziales Wesen bezeichnet, was ich immer mehr anzuzweifeln wage, wenn ich mir so die allgemeine Weltlage anschaue. Aber die Weltlage ist heute nicht mein Thema. Eher, wie gehen Menschen beim Reisen damit um, dass sie immer schlechter miteinander auskommen? Ich beobachte 2 gegenläufige Trends:

  • zum einen eine hohe Zunahme von reinen Singlereiseangeboten.  Wohl für die, die die Hoffnung jemand kompatibles zu finden doch noch nicht aufgegeben haben? Jedenfalls sind hier die Einzelzimmerzuschläge in etwa gleich hoch wie bei anderen Reiseangeboten…
  • Menschen, die allein buchen oder allein eine Individualreise unternehmen. Und hier sind wir auch schon beim größten Minus des Alleinreisens angekommen: Es ist einfach – einiges bis doppelt so viel –  teurer, wenn ich mein Zimmer, meine Kabine oder mein Zelt nicht mit einem unbekannten Reisegenossen teilen möchte. Ansonsten überwiegen eindeutig die Vorteile: Mein Reiseziel diskutiere ich nur mit mir selbst.  Ich bestimme, was mir guttut. Notorischen Reisenörglern kann ich aus dem Weg gehen oder mangels Begleitung fallen sie eh nicht an.

Da mein beruflicher Werdegang schon immer häufiges Alleinreisen von mir gefordert hat, ist es für mich völlig normal als junge, mittelalte oder jetzt als ältere Frau ohne Begleitung in ein Restaurant oder eine Bar zu gehen, mich per Flugzeug, Bahn oder Auto allein von A nach B zu bewegen und eventuell auftretende Probleme allein zu managen. Auch wenn ich ein durchaus kommunikativer Mensch bin, macht es mir nichts aus, keine Unterhaltung zu haben. Im Gegenteil, bevor ich den ganzen Abend Smalltalk über irgendwelche Belanglosigkeiten führen muss, sitze ich lieber mit einem Buch allein dort oder beobachte, was um mich herum passiert, z.B. wie Paare an einem Tisch sich gegenübersitzen, und jeder für sich in sein Smartphone vertieft ist.

Ich finde es persönlich auch nicht einfach, in meinem Alter Menschen zu finden,  mit denen es sich einfach gut und unkompliziert anfühlt, 1 oder 2 Wochen zusammen zu verbringen: 

  • die einen sind totale Wandervögel und bekommen spätestens bei meinem dritten Fotostop nervöse Zuckungen in den Füßen
  • oder das Reisebudget ist sehr verschieden, sodass ich nicht dort Essen gehen oder einkaufen kann, wo ich es gern tun würde
  • oder der eine steht gerne morgens um 6 auf, weil er nicht mehr schlafen kann und startet durch, während der andere gern bis 8:00 oder 9:00 schläft und dafür es abends auch gern mal später werden darf….
  • oder sie wollen immer nur Sonnenschein und Temperaturen von mindestens +25 Grad Celsius, während das für mich die Obergrenze des erträglichen ist bzw. mir das Wetter völlig egal ist, da ich nicht aus Zuckerguss bin.

Einzelzimmerzuschläge sind leider meist teuer

Deswegen kann ich nur empfehlen: Traut euch, allein genau das zu machen was euch ganz persönlich interessiert. Ich habe mir z.B. jetzt einen ausgebauten VW-Bulli Camper gebucht, mit dem ich in einigen Wochen mit Greta losfahre, um 3 Wochen die finnischen Alandinseln zu erkunden.  Allein die pure Vorfreude darauf ist schon inspirierend!

Und im Spätherbst geht es dann noch einmal eine Woche auf meinen geliebten „Fischkutter“ die Cape Race. Ab Tromsö durch die norwegischen Fjorde.

Also, keine Angst: Alleinreisen muss weder langweilig noch einsam sein. Dafür aber mit einem Maximum an Entspannung und Zufriedenheit! Unbedingt ausprobieren, wer es nicht eh schon macht!

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BLOG  / Gesellschaft + Gedanken

2 Comments


Ines
20/03/2026 at 16:09
Reply

Du wirst bestimmt eine tolle Reise in dem Camper haben! Ich bin in jüngeren Jahren durchaus alleine verreist und habe mich am meisten – wie du – über die Einzelzimmeraufpreise geärgert. Die sind schade. Ansonsten sitze ich auch lieber zum Beispiel alleine im Lokal als zu falschen Zeit am falschen Ort mit den falschen Menschen.

Sonnige Grüße von der Heide in die Heide!



    nordisch-grün
    20/03/2026 at 18:42
    Reply

    Liebe Ines,

    ja, ich finde es wird zunehmend schwerer zu ertragen, wenn die Gespräche entweder einfach nur banal oder auch zu populstisch von den Themen her sind. Da schätze ich zunehmend die Gesellschaft me, myself and I. >lächel<

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