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Die Erinnerungs-Schatz-Kiste, Part 1

18/01/2026

Man, was hab ich Schönes erlebt!

Wie die meisten Leser festgestellt haben, bin ich KEIN DIGITAL NATIVE, schließlich wäre das hier dann kein Ü60-Blog! Etwa zwei Drittel meines bisherigen Lebens haben sich komplett analog abgespielt: Schreibmaschine, Negative und Papierfotos, Telefonzellen und FALK-Falt-Monster-Pläne, weil Autos keine Navigationssysteme hatten.  So bin ich kürzlich beim Büro aufräumen stecken geblieben, weil mir diese Kiste in die Hände gekommen ist und beim Durchsehen der darin gesammelten Dinge bin ich tief in schöne Erlebnisse meiner eigenen Vergangenheit eingetaucht. Kennt ihr das auch? Kleine Erinnerungsstücke, die man nicht weggeworfen hat, denn sie waren stellvertretend für ein schönes Ereignis und wurden in einer Kiste oder Schublade aufgehoben? Nicht für ein Jahr oder bis zum nächsten Umzug… nein, über Jahrzehnte, ja eigentlich dein ganzes bewusstes Leben lang.  Das hat nichts mit Sammelleidenschaft zu tun, es folgt auch keiner bewussten Chronologie.  Nein, es sind eher kleine haptische Zeugen für Erlebnisse die zufällig in dieser Kiste landeten. Mir macht es Freude, sich ab und an durch sie zu erinnern, was alles so los war in deinem Leben.

Und dann kam mir der Gedanke, dass ich einige dieser Kleinode und deren Geschichten einfach hier mal zum Besten gebe. Romane und Geschichten erzählen ja auch deswegen so viel über die Protagonisten, weil sie diese oft über einen langen Zeitraum verfolgen. Nirgendswo ist festgelegt, dass man in Blogs nur über etwas aus der Gegenwart berichten darf, zumal ich vieles davon als sehr redundant empfinde, weil die meisten gerade über ähnliche Themen berichten.  Ich habe schon in einigen meiner Blogbeiträge geschrieben, dass ich ein aufregendes und sehr abwechslungs- und ereignisreiches Leben bisher hatte. Vielleicht ist es sogar eine willkommene Abwechslung, wenn ich euch zwischendrin hier anhand der „Erinnerungsschätze“ ein wenig auf eine kleine Zeitreise mitnehme…

Dabei sind die Dinge und Ereignisse nicht chronologisch geordnet, sondern mehr oder minder zufällig aneinandergereiht.

1995 – Marius Müller-Westernhagen auf seiner „Affentour“ im Waldstadion Frankfurt. Wir waren extra aus Schleswig-Holstein angereist, um dieses Konzert zu hören.  Es war MWHs Tour zur CD Affentheater, mit Liedern wie „es geht mir gut“, „willenlos“ oder auch „schweigen ist feige“. Aber natürlich hat Marius auf dem Konzert auch das Mitgröhllied „Jonny Walker“ gesungen, wo wirklich die Post abging und es niemand auf den Sitzen hielt. Dieser Mann ist einfach genauso unangepasst mit seinen frechen Texten wie unsere Generation und deswegen sprach er auch so vielen aus dem Herzen. „Mit Pfefferminz bin ich Dein Prinz durfte natürlich auch auf keiner Fete“ fehlen

Westernhagen 1995

1996 – Abschiedstour der Pferdelegende „REMBRANDT“ in der Kieler Ostseehalle. Ich bin seit Teenageralter Pferdefan und habe selbst auch viele Jahre meines Lebens geritten und Pferde gehabt. Meine beiden Islandpferde haben sogar bei einem Freund im Odenwald gelernt, 2 spännig vor der Kutsche zu gehen! Die Abschiedsgala des Dressurpferdes Rembrand von Nicole Uphoff war für meine Freundin Karen und mich einfach ein Highlight, weil „Remmi“ ein solches Ausnahme-Dressurpferd war, der alles gewonnen hatte, was es zu gewinnen gab. Er hatte Charakter und liebte es, sich vor großem Publikum zu präsentieren. Seine Dressur Grandprix Vorführungen waren einfach sensationell und wurden als „a living work of art“ bezeichnet.  Ich glaube, wir hatten beim Abschiedsapplaus für dieses Pferd alle Tränen in den Augen und es war eine Ehre, dieses grandiose Pferd live erlebt zu haben!

Rembrandt-Gala 1996

1994 – Janosch Telefonkarte. Wer in den 90er Jahren oder später geboren wurde denkt bei so einer Plastikkarte wahrscheinlich eher an eine Kreditkarte als an einen Gegenstand, den man benutze, um in öffentlichen Telefonzellen mit einem Guthaben telefonieren zu können. Für Menschen wie mich, die damals im Außendienst waren und lange Strecken auf der Autobahn zurücklegen mussten, waren diese Karten ein ungemeiner Fortschritt, denn bevor es sie gab, musste man zum Telefonieren im öffentlichen Raum immer die passenden Münzen parat haben, und oft genug waren diese durch den öffentlichen Fernsprecher natürlich durchgerauscht, bevor man das Gespräch vernünftig beenden konnte. Es war ganz schön mühsam in dieser Zeit, Termine tatsächlich abzustimmen, besonders wenn die Kunden Ärzte in Krankenhäusern waren…

Janosch Telefonkarte

So, hier endet erst einmal meine kleine Zeitreise. Aber es wird sicher noch den einen oder anderen Blogbeitrag aus meiner Erinnerungsschatzkiste geben. Drin ist da noch jede Menge!

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BLOG  / selberMACHEN  / UNTERWEGSsein

2 Comments


Wolfgang Weiland
19/01/2026 at 7:02
Reply

das Album Halleluja Live höre ich oft, inzwischen von Festplatte. Sein , für mich, bester Konzertmitschnitt. Dagegen zuletzt in der Waldbühne (nur als Stream gehört) nichts vom Zauber der alten Zeit…
Liebe Grüße Wolfgang



    nordisch-grün
    19/01/2026 at 7:46
    Reply

    Moin lieber Wolfgang,

    ja, alles hat seine Zeit und auch die Musiker werdn älter und vielleicht zynischer, oder haben gar nicht mehr so große Lust auf die „veränderten“ Konzertbesucher? Schön finde ich, dass sich viele gemeinsam erinnern, durch diese Musik, die uns durchs Leben begleitet. ich stelle mir vor, wie unserer Generation im Altersheim sitzt und „Sexy! voll aufgedreht mitsingt….ich find das einfach geil.

    Liebe Grüße und eine schöne Woche Dir
    Birgit

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