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die Leichtigkeit des Seins

17/05/2026

oder einfacher gesagt als getan! …Und die Wichtigkeit guter Lehrer!

Das kennt ihr sicher auch: Du machst irgendetwas, strengst dich sehr an, gibst dein Bestes, um ein gutes Ergebnis zu erzielen und irgendwie wird es nichts. Du ärgerst Dich, dass dein Ergebnis doch eher enttäuschend ist, obwohl Du doch dich so sehr bemüht hast.

Und dann gibt es diese anderen Momente: Du strengst Dich gar nicht an, lässt den Dingen einfach ihren Lauf, bist total relaxed und plötzlich geht alles wie von selbst. Ob das eine Lektion mit deinem Pferd ist oder ein Projekt bei der Arbeit, in der Kindererziehung oder bei deiner eigenen Fitness. Plötzlich funktioniert etwas wie von Zauberhand – ganz einfach und mit gutem Resultat.

Mich machen diese Momente immer total glücklich. Aber oft erstaunen sie mich auch, denn ich habe das Gefühl, mich doch gar nicht wirklich angestrengt zu haben! Mittlerweile weiß ich, dass ich in genau diesen Momenten LOSGELASSEN habe: meine Erwartungen, die Anstrengung, das Grübeln wie es richtig wäre. Und dann wird plötzlich alles ganz leicht und gelingt. Du lässt dich auf etwas ganz ein. Und  es ist nicht der WILLE, der das Resultat bringt, sondern das VERTRAUEN in dich und dein Tun.

Was hat das jetzt mit einem guten Lehrer zu tun? Sehr viel. Ein guter Lehrer zeigt dir nicht nur, wie man etwas richtig macht, er lehrt dich auch, den Weg dahin zu finden und zu verstehen. Und wenn dieser Lehrer ein Meister seines Faches ist, zeigt er dir auch den Weg auf, wie Loslassen funktionieren kann.

Ein wunderbares Beispiel habe ich dafür gerade auf meinem Tagesseminar zum Bogenschießen bei Andreas Laukert erlebt. In kleiner Runde von 8 Teilnehmern und in angenehmer Atmosphäre und Umgebung hat er uns systematisch die Grundbegriffe des intuitiven Bogenschießens (ohne Visier und technische Zielhilfen) erklärt, gezeigt und uns individuell korrigiert. Dabei hat er zielsicher erkannt, welche Blockaden es jedem einzelnen von uns erschwert, loszulassen. Wir waren alle erstaunt, wie richtig er lag, nur während er uns beim Üben beobachtet hatte. Wir übten, das Ziel bestmöglich aus verschiedenen Entfernungen zu treffen und bekamen schrittweise immer mehr Erklärungen, worauf es dabei ankommt. Wir haben uns alle sehr konzentriert, und konnten auch unsere Fortschritte erkennen. Am Nachmittag kamen dann Übungen, die uns halfen, besser loszulassen:  Jeweils eine 4erGruppe sollte auf das Kommando von Andreas erst synchron 3 Schüsse abgeben. Danach das Gleiche mit geschlossenen Augen! Wir dachten alle „das wird doch nie etwas.“ Aber siehe da, wir mussten uns auf die Ansagen konzentrieren und nicht nur auf das Treffen des Ziels, und es klappte viel besser als erwartet! Danach sollten wir sogar einzeln aus der Bewegung (im Gehen) ein Ziel treffen! Der Meister leitete uns an, worauf wir achten sollten, und trotz unserer Skepsis trafen wir recht gut!  Ich denke, der Grund dafür war, dass wir das Zielen besser loslassen konnten, weil wir uns auch auf das Gehen konzentrieren mussten und unsere Körperkoordination mehr auf „Autopilot = Intuition“ als auf „Richtigmachen“ justiert wurde.

Unser Lehrer war so gut, dass er uns nicht nur die Technik des Bogenschießens gezeigt hat, sondern auch, Wege zu Lernen, gute Ergebnisse nicht durch mehr Anstrengung, sondern durch Loslassen zu erzielen. Der Rest ist schlichtes üben – üben – üben. Schließlich ist noch kein Meister als Meister zur Welt gekommen.  

Zum Ende haben alle Teilnehmer einen glücklichen und zufriedenen Eindruck gemacht und waren von diesem Tag begeistert.

Für mich war dieser Tag ein Beispiel mehr, wie sehr es sich lohnt, zu üben, die Dinge besser laufenzulassen als zu viel zu wollen und zuviel zu „zerdenken“.

augen-zu

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